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2022

Wir laden Sie herzlich ein zum...

Tag der Informatiklehrerinnen und -lehrer 2022

Wann: Freitag, 15. Juli 2022

Uhrzeit: 09.00 - 16.30 Uhr

Wo: Institut für Informatik, Oettingenstraße 67, 80538 München

Anmeldung:
Bitte in jedem Fall bei uns anmelden, um die Workshops auszuwählen: Anmeldung TdI 2022
Zudem kann die Anmeldung bei Bedarf ergänzend über FIBS erfolgen: E147-INF/22/20
Anmeldeschluss: Freitag, 08.07.2022

Ablauf:

09.00 Uhr

Begrüßung (Hörsaal BU 101)

09.15 - 10.00 Uhr

Jens Mönig: Media Computation mit Snap!

Hörsaal BU 101

10.00 - 10.15 Uhr

Kaffeepause

10.15 - 12.15 Uhr

WS 1:
Drohnen programmieren

WS 2:
WordPress im Unterricht

WS 3:
Java vs. Python

WS 4:
Geheimnis des Hundeblicks

12.15 - 13.45 Uhr

Mittagspause

13.45 - 15.45 Uh

WS 5: 
Drohnen programmieren

WS 6:
Blockchain

WS 7:
Werkzeuge für Jgst. 
9 und 10

WS 8:
Live Hacking:
Von der Forschung zur Lehre

15.45 - 16.00 Uhr

Kaffeepause (Foyer)

16.00 - 16.30 Uhr

Austausch im Plenum (Foyer oder Chinesischer Turm)

Für Fragen stehen wir jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung:

Vortrag (Jens Mönig, Entwickler von Snap!): Media Computation mit Snap!

Zahlen sind die Zellen alles Digitalen. Wenn sie etwas bedeuten, dann wird daraus Information. Was wir lesen, hören oder sehen war ein Sekundenbruchteil vorher noch eine Ansammlung von Daten, und lässt sich programmieren. Media Computation eröffnet einen buchstäblich anschaulichen, ansprechenden Zugang zur Informatik. Aber ist er auch anspruchsvoll genug?
Jens Mönig war einmal Rechtsanwalt, dann fing er an, Programmiersprachen für Kinder zu machen. Er war einer der frühen Entwickler von Scratch am MIT, dann schloss er sich mit Brian Harvey zusammen, um eine neue, visuelle Programmiersprache für die Uni Berkeley zu bauen. Daraus ist Snap! geworden. Inzwischen Forscher bei SAP lädt Jens Mönig uns ein zu einem Schulausflug durch verschiedene Themen, bei denen sich durch Programmieren überraschende Perspektiven auftun.

Die einzelnen Workshops:

Workshop 1 und 5: Programmieren von Parrot Drohnen mit Apple Playgrounds in Swift (Christian Liedl, Michaeli-Gymnasium München und LMU)

Drohnen werden in unserer Gesellschaft immer allgegenwärtiger. Mit einfachen Mini-Drohnen (Bsp. Parrot Mambo, Parrot Airborne Cargo) können bereits Siebtklässler Missionen programmieren und spielerisch erste Programmiererfahrung im Physical Computing sammeln. Dabei lernen sie, unterstützt durch Anleitungen und Hilfestellungen in fertigen Einheiten mit Playgrounds, Drohnen in Swift zu programmieren. Genau das wollen wir ebenfalls ausprobieren und die Drohnen auf Missionen mit kleinen Kunststücken schicken.

Technische Voraussetzung: ggf. eigenes iPad iOS vor Version 15 mit Playgrounds-App und W-LAN, ansonsten kann eine begrenzte Anzahl iPads gestellt werden.

Workshop 2: Zeitgemäßer Unterricht in der 7. Jgst. – Webseiten mit dem Content Management System WordPress (Franz Jetzinger (LMU), Matthias Haupt – Erasmus-Grasser-Gymnasium München)

WYSIWYG-Editoren wie Kompozer, BlueGriffon oder ähnliche sind nicht mehr zeitgemäß. Sehr häufig werden bei der Erstellung von Webseiten Content Management Systeme (CMS) eingesetzt. WordPress ist ein CMS, das sehr einfach zu bedienen ist und einen Schwerpunkt auf die Darstellung auf mobilen Endgeräten legt. Im Workshop erfahren die Teilnehmenden, wie WordPress installiert werden kann. Es wird erklärt, wie Schülerinnen und Schüler importiert werden können und die passenden Rechte eingestellt werden können, damit eine sinnvolle Gruppenarbeit möglich ist.
Der Workshop zeigt einen motivierenden und zeitgemäßen Weg für die Umsetzung von vernetzten Informationsstrukturen in der 7. Jahrgangsstufe. Die Teilnehmenden erhalten zudem passgenaues Material in Form von interaktiven Videos und Learning-Apps.

Bitte mebis-Zugangsdaten bereit haben!

Workshop 3: Java vs. Python – Erfahrungen und Hilfe beim Umstieg zu Python
(Michelle May – Gymnasium Donauwörth, Florian Janus – Albrecht-Ernst-Gymnasium Oettingen)

Der Lehrplan für Gymnasien sieht eine objektorientierte Programmiersprache vor. Bisher hat Java nach wie vor eine Vormachtstellung. Python hat Java jedoch als beliebteste Programmiersprache weltweit abgelöst und wird somit für den Unterricht immer relevanter. Haben auch Sie Lust, einmal in Python reinzuschnuppern?
Der Workshop schildert Erfahrungen bei der Verwendung von Python (speziell in der 9., 10. und 11. Jgst.) und zeigt, wie ein sinnvoller Umstieg von einem Unterrichten mit Java zum Einsatz von Python gelingen kann. Er gibt motivierende und sinnvolle Beispiele für den Unterricht in den genannten Jahrgangsstufen.

Workshop 4: Das Geheimnis des Hundeblicks (Jens Mönig - SAP)

Hunde können so süß gucken! Aber was sehen sie wirklich, und wie sehen sie uns? Wir lernen, wie "Sehen" funktioniert, und was Trichromaten von Dichromaten unterscheidet. In Snap! programmieren wir die Webcam unseres Laptops so, dass wir damit so sehen können, wie Hunde - und farbenblinde Menschen (!) - es tun. Dabei lernen wir das RGB Farbsystem und den Aufbau von Rastergrafiken kennen. Wir verwenden Funktionen höherer Ordnung (MAP), um große Datenmengen in Echtzeit zu transformieren (Live-Video). Anschließend erfinden wir unsere eigenen Fantasietiere und programmieren, wie sie sehen können, z.B. die Schwarz-Weiß-Seher, die Andy-Warhols, die Alles-Negativ-Seher und die Rosa-Brillen-Schlangen.

Workshop 6: Blockchain – eine handlungsorientierte Unterrichtseinheit (Patrick Kaufmann – LMU München)

Seit einigen Jahren ist die Technologie Blockchain präsent und wird nicht nur bei online Währungen eingesetzt. Der Workshop gibt eine kurze fachliche Einführung. Anschließend zeigt er einen konkreten Weg auf, um das Thema im Unterricht zu behandeln. Dabei erfahren die Teilnehmenden unter anderem im Rollenspiel die Funktionsweise von Blockchain.

Workshop 7: Werkzeuge für das Unterrichten in der Jahrgangsstufen 9/10 (Johannes Neumeyer - Korbinian-Aigner-Gymnasium Erding, Florian Janus - Albrecht-Ernst-Gymnasium Oettingen)

Im Workshop werden zwei Werkzeuge gezeigt und eingeführt, welche ein sinnvolles und motivierendes Unterrichten in der 9. und 10. Jahrgangsstufe ermöglichen.
Für Datenmodellierung und relationale Datenbanksysteme wird mit dbiu.de ein praxisnaher Einstieg, zahlreiche Datenbanken und eine Möglichkeit der Datenmanipulation (INSERT, UPDATE, DELETE) gezeigt. Das eingeführte Tool kann ohne Installation oder lokalem Server online verwendet werden.
Für die objektorientierte Modellierung und Programmierung wird das Framework Graphics and Games vorgestellt, mit dem ein guter Einstieg gelingt, das aber auch bis zum Ende der 10. Jahrgangsstufe trägt. Es ist sowohl in Java als auch Python, aber auch in Stride, Greenfoot oder Swift verfügbar.

Dieser Workshop richtet sich insbesondere an alle Lehrkräfte, welche die Nachqualifizierungsmaßnahme durchlaufen haben oder gerade absolvieren. Das Kennenlernen der neuen Tools ist aber auch für erfahrende Informatiklehrkräfte spannend.

Workshop 8: Live Hacking: Von der Forschung zur Lehre Davide Bove, Jonas Röckl, Joschua Schilling (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)

Was ist IT-Sicherheit und wie vermittelt man das einem fachfremden (und jungen) Publikum? Im Workshop "Live Hacking" demonstrieren Doktoranden der Universität Erlangen-Nürnberg anschaulich Angriffe, die im Alltag jeden von uns treffen können. Damit sollen Zuhörende ganz ohne technische Vorkenntnisse für das Thema sensibilisiert werden.

In einem 1-stündigen Vortrag werden Angriffe aus verschiedenen Themengebieten der IT-Sicherheit praxisnah vorgestellt. In der darauffolgenden großen Diskussionsrunde können die Teilnehmer:innen dann mit den Referenten Fragen zur IT-Sicherheit besprechen.

 

 

Anfahrt:

Siehe Verkehrsverbindung (aber die richtige Tram ist jetzt die Nummer 16 und nicht mehr die Nummer 18).
Öffentlich: TRAM 16 oder BUS 54/154/150, Haltestelle: Tivolistraße; es stehen gegenüber des Gebäudes nur eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung.

Bitte beachten Sie, dass die LMU keine Fahrtkosten erstattet.

Anmeldung

Anmeldeschluss: Freitag, 08.07.2022


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